Das Familienkochbuch
| HARDCOVERBUCH|
200 Seiten | gedruckt auf mattem, naturweissen Papier, 160g | silbernes Cover und Banderole
Die Idee kam mir durch das kleine Heft indem meine Mutter seit ich klein war ihre Rezepte aufgeschrieben hat. Durch die Jahre hat das Heftchen seinen ganz eigenen Charakter bekommen, neben den handgeschriebenen Rezepten, sind eingeklebte Rezepte aus Zeitschriften, kurze Telefonnotizen, Kindermalereien und natürlich Kochflecken. Mittlerweile ist das Heft mehr oder weniger zu einer fast losen Blattsammlung geworden, aber ich habe es immer geliebt darin zu stöbern und es ist ein Teil meiner Kindheitsgeschichte. Schon vor einiger Zeit hatte ich meiner Mutter versprochen mich des kleinen Heftchens anzunehmen und alles fein säuberlich abzutippen. Daraus ist viel mehr geworden, es wurde zum Thema meiner Fachprüfung im Hauptfach Typografie:
›Ein typografisches Kochbuch‹
Zu den grafischen Charakteristika zählt insbesondere die Handschrift der vier Familienköche – ich habe das Kochbuch erweitert und neben dem Kapitel meiner Mutter steuerten auch meine Omi als Chefkoch der Familie und meine Tante aus der Schweiz viele leckere Rezepte bei. Jedes Rezept wird illustriert durch Collagen aus Scans verschiedener Medien und handgeschriebender Aufzeichnungen der Köche. Das letzte Kapitel mit meinen eigenen Rezepten ist noch nicht so dick wie die anderen drei, dafür enthält es leere Rezeptseiten zum Eintragen neuer Rezepte. Eine Piktogrammleiste an der rechten Seite informiert den motivierten ›Kochlehrling‹ wieviele Kochsterne ein Gericht hat (wie gut es schmeckt), wieviel Zeit benötigt wird und wie schwierig das Rezept ist. Die Headlineschrift ist thematisch passend zu Person und Umfeld gewählt und ein Farbleitsystem bietet Orientierung innerhalb der Kapitel.










































